Bahnhof/Haltepunkt Friedrichsdorf
- Eröffnung: 1937
- Schließung: 1977 (endgültig)
Im Zuge des Westwallbaus und der Kriegsvorbereitungen des Deutschen Reiches entstand 1937 der Kreuzungsbahnhof Friedrichsdorf. Er lag zwischen den Bahnhöfen Gaimühle und Kailbach bei Streckenkilometer 10,4 km. Bereits 1941 wurden die Ausweichgleise wieder abgebaut.
Im Jahr 1953 erfolgte die Wiedereröffnung als Haltepunkt. Überwiegend wurde Friedrichsdorf von Schienenbussen angefahren. Zur endgültigen Schließung kam es 1977.
Bürger und Politiker fordern Wiedereröffnung des Haltepunktes
Der Friedrichsdorfer Ortsvorsteher Horst Weis fordert eine Reaktivierung des Haltepunktes. Hintergrund ist, dass die 400 Einwohner von Friedrichsdorf ohne direkten Anschluss zu den Zügen nach Erbach und Eberbach sind. Gegenüber dem Odenwälder Echo vom 03.12.2007 betonte die OREG, dass das Friedrichsdorfer Anliegen durchaus gerechtfertigt sei. Bestellen müsse den Haltepunkt aber der RMV. Laut Einschätzung der OREG wäre ein Halt in Friedrichsdorf vom Fahrplan her durchaus machbar. Seit Dezember 2007 ist es jedoch ruhig um das Vorhaben geworden. Ob seitens der Verantwortlichen eine Wiedereröffnung überhaupt ernsthaft verfolgt wird, ist derzeit nicht bekannt. Bis heute (Dezember 2009) hat sich nichts getan.
Stand: 13.12.2009