Presseschau
Hier finden Sie ausgewählte Artikel über die Odenwaldbahn. Derzeit steht die Presseschau nur eingeschränkt zur Verfügung.
04.01.2006 - Leserbriefe zur neuen Odenwaldbahn - nicht alle werden veröffentlicht
Der Unmut der Fahrgäste über die neue Odenwaldbahn schlägt sich jetzt auch in Leserbriefen an die Lokalpresse nieder. Kritisiert werden die Verspätungen, die Kapazität des ITINO und das arrogante Auftreten des RMV. Während das Darmstädter Echo und die Frankfurter Rundschau mehrere Leserbriefe veröffentlicht haben, weigerte sich das Odenwälder Journal einen kritischen Leserbrief zur Odenwaldbahn zu veröffentlichen und druckte lieber eine Pressemitteilung der OREG eins zu eins ab. Laut Meinung des Leserbriefverfassers sollten offenbar die Geschäftsbeziehungen zur OREG nicht auf`s Spiel gesetzt werden.
14.02.2006 - Objektive Berichterstattung oder Werbung für die VIAS? - Ein Artikel im Darmstädter Echo wirft Fragen auf
Bereits am 04.01.2006 hatten wir (siehe Artikel oben) über die Weigerung eines lokalen Odenwälder Anzeigenblattes berichtet, einen kritischen Leserbrief zur neuen Odenwaldbahn zu veröffentlichen.
Nun hat auch das Darmstädter Echo in seiner Ausgabe vom 14.02.2006 einen zumindest fragwürdigen Artikel veröffentlicht. Anstelle objektiver Berichterstattung liest sich der Artikel über weite Strecken wie eine Werbung für die VIAS. Die immer noch vorhandenen Kapazitätsprobleme werden für nicht existent erklärt - und schuld an den Verspätungen ist natürlich nicht die VIAS, oder die Fahrplangestaltung des RMV, sondern die bösen Disponenten der DB Netz. Mitgefahren ist das DE nur in einem Zug - dem morgendlichen SE von Eberbach (06.37 Uhr) über Darmstadt Nord nach Frankfurt. Trotzdem behauptet die Zeitung, dass die Fahrgäste nur noch die Unpünktlichkeit vieler ITINOS monieren. Schon merkwürdig diese Aussage, wenn man nur die Fahrgäste eines Zuges befragt. Repräsentativ ist das wohl kaum! Übrigens: Der vom DE ausgesuchte Zug wurde bisher mit einem Triebwagen gefahren. Erst seit der Umverteilung der ITINOS wird er (ab Wiebelsbach) mit einem zweiten ITINO bespannt. Ausgiebig kommen in diesem Artikel die Fahrgäste aus Otzberg-Lengfeld zu Wort. Die freuen sich natürlich über die neue Bespannung des Zuges. Kein Wunder: Da in Wiebelsbach ein zweiter Wagen an den Zug gehängt wird, gibt es am nächsten Bahnhof (Lengfeld!) natürlich jede Menge freier Sitzplätze und entsprechend positive Reaktionen.
Kein Wort gibt es im Artikel zu den massiven Kapazitätsproblemen des SE von Erbach um 05.08 Uhr über Darmstadt Nord nach Frankfurt am Main. Lieber erwähnt man locker im Raum stehende Passagiere. Kritische Recherchen zur mangelnden Pünktlichkeit sind ebenfalls Fehlanzeige. Schuld sind natürlich die bösen Disponenten der DB Netz, die angeblich die VIAS benachteiligen. Kein Wort davon, dass vielleicht auch die Fahrplangestaltung des RMV schuld ist an den Verspätungen. So sind fünf bzw. sechs Minuten Wendezeit in Frankfurt einfach zu wenig. Auch die Tatsache, dass der von Hanau kommende Zug zwischen Frankfurt Süd und Frankfurt Hbf. in die Überholung muss, hätte man problematisieren können. Auf eine Stellungnahme der DB Netz zu den Aussagen der VIAS hat das DE gleich ganz verzichtet.
Im gedruckten Artikel kommt die VIAS übrigens noch ausführlicher zu Wort. Kritische Berichterstattung sieht unserer Meinung nach anders aus.
Fast alle haben einen Sitzplatz: Seitdem die neue Odenwaldbahn in den Berufszeiten einen weiteren Wagen an ihre Züge gehängt hat, lässt es sich komfortabler reisen als bisher. Inzwischen monieren die Fahrgäste nur noch die Unpünktlichkeit vieler Itinos. |
Laut piepst das Signal, wenn die neue Odenwaldbahn ihre Türen schließt. Drinnen laden freie Plätze zum Sitzen ein, dann fährt der Zug mit einem Ruck los. Felicitas Trillig aus Otzberg-Lengfeld hat wie die anderen Fahrgäste einen Platz gefunden und lobt: „Die Situation in der Bahn ist viel besser geworden, seit die Betreiber vor einer Woche einen weiteren Wagen drangehängt haben." Allgemeine Zufriedenheit also mit dem neuen Vias-Zug? „Jetzt fehlt nur noch die Pünktlichkeit", schränkt ein Student ein. „Abends kommen fast die Hälfte der Bahnen viel zu spät." Wartezeiten von 20 Minuten seien keine Seltenheit. Bei einer ECHO-Testfahrt am Montag auf der Strecke zwischen Lengfeld und Darmstadt bestätigen sich genau diese Punkte. Morgens um 7.40 Uhr herrscht eine entspannte Atmosphäre im Abteil mit Panoramablick auf den Otzberg. Und während sich noch vor einem Monat ab dem Bahnhof Reinheim die Fahrgäste wie die Sardinen in die „Sardinos", wie die Triebwagen mittlerweile im Volksmund genannt werden, quetschten, wirkt die Situation jetzt auch dort erträglich. Zwar müssen einige stehen, aber eben locker im Raum verteilt. Die Passagiere honorieren den Erfolg: „Die neue Odenwaldbahn fährt ja erst seit dem 11. Dezember, da spielt sich das alles noch ein", sagt Rainer Hartmann, der ebenfalls in Lengfeld zugestiegen ist und bis Darmstadt-Ost mitfährt. Auch die Bank-Angestellte Mareile Asmus, die täglich von Ober-Ramstadt bis Frankfurt pendelt, sagt, „es ist besser als früher". Und das, obwohl sie selbst an diesem Morgen stehen muss. Wie berichtet, sind wegen des anfänglichen Platzmangels in den Wagen seit 6. Februar fast alle Züge zu den Hauptverkehrszeiten um jeweils einen Waggon mit 120 Plätzen verlängert worden. Das Betreiber-Unternehmen Vias hat seinen Fuhrpark (22 „Itino"-Wagen im Wert von 60 Millionen Euro) dafür aber nicht vergrößert, sondern „nur umgeschichtet", wie Petra Eckweiler, Sprecherin des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) erläutert. Das heißt: Bei Verbindungen mit geringer Auslastung fährt jetzt nur noch ein Waggon, dafür sind es in den Berufszeiten (von 6.30 bis 9 Uhr und zwischen 16 und 18.30 Uhr) mehr. Die Pünktlichkeit der Bahn sei noch ein Problem, gibt Vias-Geschäftsführer Herbert Häner zu. |
17.11.2009 - Odenwaldbahn schafft es in die Financial Times Deutschland
Laut der Financial Times Deutschland von heute steht die Dänische Staatsbahn DSB unmittelbar vor dem Einstieg in den deutschen Nahverkehrsmarkt. Nach den Informationen der FTD könnte die neu gegründete Konzerntochter DSB Deutschland schon bald den 50%-Anteil an der Vias GmbH übernehmen, den die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) hält. mehr...
27.11.2010 - Darmstädter Echo: Angst zwischen den Schranken
Das Darmstädter Echo beschäftigt sich mit dem Fehlverhalten von Autofahrern am Reinheimer Bahnübergang, welches zu einer gefährlichen Situation am Übergang führt. Zum Artikel
11.07.2011 - Darmstädter Echo: Von 5 bis 6 Uhr
Unter dem Titel "Pendler schätzen die Pünktlichkeit" hat das Echo den ersten Direktzug nach Frankfurt auf der Linie 65 begleitet. Zum Artikel
Stand: 30.07.2011